Khorasanweizenmehl

Gleich einsetzbar wie Dinkel und Weizen hell. Der Name dieser lange haltbaren Mehlsorte mag merkwürdig klingen, sein mild nussiger Geschmack und die natürliche Süße bergen dafür aber umso mehr Möglichkeiten. Neben der Herstellung verschiedener Teigwaren lässt es sich zu einem bekömmlichen Frischkornbrei verarbeiten. Anstelle von Weizen-und Dinkelmehl ist die „Seele der Erde“ eine gelungene Alternative, über die sich gerade auch Bäcker freuen dürften.

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Was genau ist Khorasanweizen?

Man bezeichnet diese Weizenart auch als „Kamut“ oder „Urmut“ und es handelt sich dabei um eine Mischung aus einer natürlichen Hartweizen-Hybride und einer Weizen-Wildform.

In der Stöber Mühle wird ausschließlich Khorasan-Urweizen der Marke Urmut verwendet, welcher aus kontrolliertem Vertragsanbau stammt.
Ihre Optik ist sehr charakteristisch und unterscheidet sich deutlich von unseren anderen Getreidesorten. Die Ähre ist mit schwarzen Grannen versehen und das Korn ist um einiges länger als das des gewöhnlichen Hartweizens.

Die Herkunft dieser charakteristischen Mehlsorte

Der Name dieser Sommerweizen-Mehlsorte wurde aus ihrem Ursprung hergeleitet, der iranischen Nordprovinz Chorasan. Zur damaligen Zeit gehörten Anatolien, Armenien, Aserbaidschan, Dagestan, Russland und Usbekistan zu den Hauptanbaugebieten des Khorasanweizens.

Geschichtliches über Khorasanweizen

Im Jahre 1921 wurde das Gewächs erstmalig innerhalb der erwähnten Anbaugebiete beschrieben, welche zum sogenannten „Fruchtbaren Halbmond“ zählten. Dennoch liegt seine Entstehung vermutlich bereits 6000 Jahre zurück.
In Deutschland bürgerte sich das Urgetreide vorwiegend unter dem Synonym „Kamut“ ein und das war cleveren Landwirten aus Montana in den Vereinigten Staaten von Amerika zu verdanken. Sie wählten dieses altägyptische Wort als Produktnamen, welches soviel bedeutet wie „Seele der Erde“ und ließen die Marke offiziell schützen.
Als Kamut dürfen allerdings ausschließlich biologisch angebaute Khorasanweizenähren bezeichnet werden.

Wie gesund ist dieses Urgetreide?

Neben einer ordentlichen Portion an Ballaststoffen enthält das gelblich-glasige Korn jede Menge wertvoller Inhaltsstoffe:

  • Mineralstoffe
  • Vitamine
  • Magnesium
  • Phosphor
  • Selen
  • Zink
  • Kalium

Der Flüssigkeitshaushalt wird damit reguliert, die Magenschleimhaut versorgt und unser Körper wird ausreichend mit Vitamin B6 und Folsäure versorgt. Beides wirkt sich positiv auf die Zellteilungsvorgänge aus.

Urmut ist naturbelassen, vegan und keimfähig. Das ballaststoffreiche Mehl eignet sich perfekt für die abwechslungsreiche Vollwertküche.

Die Verarbeitungsvarianten – maximale Vielseitigkeit

Der Name dieser lange haltbaren Mehlsorte mag merkwürdig klingen, sein mild nussiger Geschmack und die natürliche Süße bergen dafür aber umso mehr Möglichkeiten. Neben der Herstellung verschiedener Teigwaren lässt es sich zu einem bekömmlichen Frischkornbrei verarbeiten. Anstelle von Weizen-und Dinkelmehl ist die „Seele der Erde“ eine gelungene Alternative, über die sich gerade auch Bäcker freuen dürften.