Emmermehl hell

Emmer ist eine Urform des Weizens. Süßes Hefegebäck und Kuchen bekommen eine kristalline Struktur, Mürbteige werden wunderbar locker. Bis zu 10% Emmer Vollmehl kann man in den Brotteig einarbeiten, dies lässt das Brot würziger und dunkler werden.

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Die Herkunft der Getreidesorte Emmer

Emmer ist ein Urgetreide, welches bereits vor rund 10.000 Jahren erstmalig angebaut wurde. Sein Ursprung liegt im Vorderen Orient und es handelt sich um ein Spelzgetreide.

Die Geschichte des Emmerkorns

Zusammen mit der Gerste war Emmer zum damaligen Zeitpunkt die Hauptgetreidesorte und das blieb auch bis in die Bronzezeit hinein so, gerade innerhalb Mitteleuropas. Emmer gilt als Urform des Weizens und darum nennt man es auch liebevoll „Steinzeitweizen“.
Da neuere Getreidesorten bezüglich des Herstellungsverfahrens deutlich ertragreicher sind, geriet das Emmermehl mehr und mehr in Vergessenheit. Quantität zählte zu dieser Zeit mehr als Qualität. Inzwischen hat man jedoch längst erkannt, wie wertvoll diese Mehlsorte ist. Momentan boomt der Anbau dieser äußerst robusten Getreidepflanze innerhalb Österreichs und Deutschlands und die guten alten Getreidesorten sind glücklicherweise wieder auf dem Vormarsch.

Vorteile für die Gesundheit

Das Zweikorn Emmer erfreut sich nicht nur erneuter Beliebtheit, es ist auch eine der gesündesten Getreidesorten. Das Korn ist verwandt mit dem Hartweizen.
Proteine, Mineralstoffe, Magnesium, Eisen, Kupfer, Zink und Carotinoide zählen zu den wesentlichen Inhaltsstoffen und genau das macht dieses Mehl für uns so wertvoll. Obwohl Emmermehl glutenhaltig ist, können Menschen mit einer ausgewiesenen Weizenunverträglichkeit diese Variante besonders gut vertragen.
Die enthaltenen Carotinoide wirken sich positiv auf die Sehkraft aus. Die Nährstoffe Magnesium und Zink fördern die Gesundheit und verbessern das allgemeine Wohlbefinden beträchtlich.

Die Anwendungsbereiche

Mit diesem Urgetreide gelingen hervorragende Backwaren. Die dunkle Färbung des Emmermehls ist genauso charakteristisch wie sein würziges Aroma.
Dennoch sollte es für ein gelungenes Brot mit einer weiteren Mehlsorte aus unserer Mühle vermischt werden, denn seine Klebeeigenschaften reichen nicht aus.
Aufgrund der grießigen Körnung ist diese Mehlsorte nahezu perfekt für Teigwaren jeglicher Art:
Nudeln, Brot, Knödel, Kuchen, Pizza u.v.m.

In Italien wird es wie eine Polenta serviert und mit Frischkäse und frischen Kräutern angereichert.
Auch als Suppeneinlage, für Eintöpfe, Risotto, als Salatbeilage, zu Aufläufen oder in Form von Bratlingen kann Emmer verwendet werden.