Dinkelgrieß

1 kg für € 2,30

€ 2,30 / 1 kg | inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
9x 1 kg + 1kg gratis für € 20,70

€ 2,07 / 1 kg | inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Unter den Urgetreidesorten ist Dinkelmehl wohl das bekannteste. Deswegen ist es nur logisch, dass auch diese Mehlsorte in unserer Mühle entsteht.
Im Gegensatz zum Weizen gibt es ein bekanntes Unterscheidungsmerkmal.
Das Dinkelkorn liegt nach dem Ernten nicht frei, wie das beim Weizenkorn der Fall ist. Stattdessen ist der „Triticum Spelta“ (Dinkel) in eine robuste Schutzhülle eingepackt, dem Spelz. Daher rührt auch die Bezeichnung Spelzgetreide. Optimal gedeihen kann auch diese Getreidesorte im Waldviertel und das ist der Grund dafür, dass wir es vorwiegend von dort beziehen.

Herkunft und Alter

Das erste Mal angebaut wurde die Getreideart laut historischer Überlieferungen bereits vor rund 8000 Jahren in Ägypten. Durch die große Völkerwanderung kam sie schließlich nach Mittel-und Nordeuropa.

Die aufwendige Verarbeitung des Dinkelkorns

In einem Spezialverfahren namens „Gerbgang“ wird das Korn nach dem Ernten zunächst vorsichtig aus dem Spelz herausgeschält. Erst danach kann es weiterverarbeitet werden. Dies dürfte auch der Grund dafür sein, dass viele Müller das weniger zeitintensive Weizenmehl in Bezug auf die Herstellung bis heute bevorzugen.

Seine heilenden Kräfte

Wer hochsensibel auf Gluten reagiert, dürfte sich über diese Mehlsorte sehr freuen.
Da der Dinkelkorn kaum weitergezüchtet wird, bleibt auch die Eiweiß-beziehungsweise Gluten-Struktur nahezu unverändert. Diese Tatsache sorgt für eine bessere Verträglichkeit und beim Verzehr von Dinkelbrot oder Dinkelgebäck haben Betroffene deutlich weniger Beschwerden.
Im Vergleich zu Weizen liefert Dinkelmehl auch noch mehr Spurenelemente und Mineralstoffe. Auch der Anteil an Kieselsäure ist wesentlich größer und diese wirkt sich positiv auf den Wachstum der Haare und Fingernägel aus.
Außerdem erhält man beim Genuss unseres Fredi-Dinkelmehls eine Extraportion des Wohlfühlhormons Serotonin. Deswegen gilt diese Getreidesorte allgemein auch als „Stimmungsaufheller“.
Der Pfarrer Sebastian Kneipp hatte das Korn sogar als Kaffee-Ersatz für sich entdeckt, denn er röstete es auf. Noch heute kann man in Spezialgeschäften leckeren Dinkelkaffee beziehen. Dieses Spelzgetreide ist also sehr vielseitig.